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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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29.12.2018 | 16:00 Uhr | fn-press

Dressur-Weltcup: Bundestrainerin zieht positive Zwischenbilanz

Helen Langehanenberg mit Damsey FRH Zweite in Mechelen

Mechelen (fn-press). Die letzte Weltcup-Kür des Jahres 2018 schlossen Helen Langehanenberg (Billerbeck) und der Hannoveraner Hengst Damsey mit Platz zwei ab. In den Messehallen von Mechelen/Belgien siegte der Niederländer Hans-Peter Minderhoud mit Glock‘s Dream Boy. Insgesamt liegen derzeit fünf deutsche Reiter im Rennen um die Teilnahme am Weltcup-Finale im schwedischen Göteborg.

Kurz vor dem Jahreswechsel machte der Dressur-Weltcup Station im belgischen Mechelen. Bei der siebten Etappe (von zehn) auf dem Weg zum Finale, das am ersten April-Wochenende ausgetragen wird, ging auch Helen Langehanenberg auf Punktejagd. Mit Erfolg, denn die 36-Jährige übernahm mit dem Hannoveraner Damsey FRH klar die Führung. Der 16-jährige Hengst, Sohn des Dressage Royal, meisterte das technisch anspruchsvolle Kürpensum ohne Fehler. Ihre 82,88 Prozent sollten jedoch für den Sieg nicht reichen. Als letzter Starter zog der Niederländer Hans-Peter Minderhoud mit seinem zehnjährigen Nachwuchspferd Glock’s Dream Boy an dem deutschen Paar vorbei (83,665).

Auf Platz drei behauptete sich ein wenig überraschend die Portugiesin Maria Caetano mit dem Lusitano Coroado. Der Piaffe-starke Schimmel wuchs in Mechelen regelrecht über sich hinaus und wurde mit 80,16 Prozent bewertet – neuer persönlicher Rekord für das Paar, das vom Aachener Dressurausbilder Ton de Ridder trainiert wird. Die Farben des Oldenburger Zuchtgebietes vertrat Dante Weltino OLD. Der Danone-Sohn des Dressurpferde Leistungszentrums Lodbergen und seine schwedische Reiterin Therese Nilshagen schafften ebenfalls über 80 Prozent (80,09).

Drei Stationen (Amsterdam, Neumünster und s‘Hertogenbosch) stehen vor dem Finale in Göteborg noch aus. Fünf deutsche Reiter kämpfen derzeit um zwei verfügbare Startplätze. Insgesamt qualifizieren sich die besten neun Athleten aus der Westeuropa-Liga für das Finale. Maximal drei davon dürfen aus einer Nation stammen. Einen der deutschen Startplätze hat bereits Titelverteidigerin Isabell Werth (Rheinberg) sicher. Derzeit teilen sich Benjamin Werndl (Aubenhausen) und Dorothee Schneider (Framersheim) mit jeweils 65 Punkten die Spitzenposition im Zwischenranking. Werndl hatte 2018 mit Daily Mirror sowohl die Qualifikationen in Budapest (HUN) als auch in Salzburg (AUT) gewonnen. Schneider war in dieser Saison bei vier Weltcup-Teilnahmen stets unter den Top-Vier platziert – und dies mit drei verschiedenen Pferde: Faustus, Sammy Davis jun. und Fohlenhof’s Rock’n Rose. Auf den Plätzen fünf und sechs liegen Helen Langehanenberg (Billerbeck) und Frederic Wandres (Hagen a. T.W.). Wandres triumphierte mit Duke of Britain ebenfalls schon zweimal im Weltcup: zunächst im polnischen Zakrzow, und kurz vor Weihnachten auch in London (GBR). Somit kommt der 31-Jährige bisher auf 50 Weltcup-Punkte. Einen Zähler mehr verzeichnet Langehanenberg, die mit ihrem Damsey FRH in den Qualifikationen zweimal Zweite und einmal Dritte wurde.

Schon jetzt kann Bundestrainerin Monica Theodorescu (Warendorf) überaus zufrieden mit dem Verlauf der Weltcup-Saison sein. Vor allem die neuen Mitglieder des Perspektivkaders, Werndl und Wandres, überzeugten mit ihren jeweils zwei Siegen auf ganzer Linie. „Das sind insgesamt tolle Ergebnisse, die uns optimistisch auf das neue Jahr und in Richtung Weltcup-Finale blicken lassen“, sagte Theodorescu.   hen/jbc

Alle Informationen über die Weltcup-Serien des Weltreiterverbandes FEI finden Sie auf dessen Internetseite unter inside.fei.org/fei/events/world-cups

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