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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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28.11.2016 | 09:30 Uhr | Julia Basic

Goldener Steigbügel 2016: Gewinner stehen fest

FN-Journalistenpreis geht an Reiter Revue, Welt am Sonntag und SWR

Warendorf (fn-press). Bereits zum vierten Mal hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung den Journalistenpreis „Goldener Steigbügel“ an junge Journalisten vergeben. Zum ersten Mal fand die Preisverleihung im Rahmen des Olympiaballs statt, denn die Spiele in Rio de Janeiro nahmen in diesem Jahr eine besondere Rolle in der Berichterstattung ein.

Der „Goldene Steigbügel“ wurde in den Kategorien Tagespresse und Fachpresse vergeben, außerdem gab es in diesem Jahr erstmals eine Sonderkategorie für die „Beste Olympia-Vorberichterstattung“. Die Sieger-Beiträge stammen aus den Redaktionen der Welt am Sonntag, der Reiter Revue International sowie des Südwestrundfunks SWR. Den ersten Platz in der Kategorie Tagespresse belegt Mareike Kürschner. Die 27-jährige Volontärin der Mediengruppe Die Welt/N24 erhält den Goldenen Steigbügel sowie 1.500 Euro für ihre lebendige und detailreiche Reportage „Duo Cool“ über die Shooting-Stars der Dressur-Szene, Sönke Rothenberger und Cosmo. Der Artikel erzählt vom Start der beiden beim CHIO Aachen und ihren Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele. Mareike Kürschner bringt dem Leser dank vieler Details nicht nur den Reiter Sönke Rothenberger und seine Familie näher, sondern auch Cosmo, seinen wichtigsten Partner auf dem Weg nach Rio. Die Jury in der Kategorie Tagespresse bildeten Otto Becker, Bundestrainer der Springreiter, Albert Mehl, Ressortleiter Sport des Gießener Anzeigers und Mitglied im Präsidium des Verbandes Deutscher Sportjournalisten sowie Monica Theodorescu, Bundestrainerin der Dressurreiter.

Mit der Titelgeschichte „Zurück auf Start“ veröffentlichte die Westdeutsche Allgemeine Zeitung eine ganze Seite als Vorbericht auf das ländliche Turnier des ZRFV Gelsenkirchen Scholven. Autor Christoph Winkel ist 32 Jahre und erhält 1.000 Euro für den zweiten Preis. Winkel hat auf einen 0-8-15-Vorbericht für das Turnier verzichtet und stattdessen die Geschichte einer Reiterin erzählt, die nach dem plötzlich Tod ihres Pferdes vor einem Neuanfang steht. In einem Kurzinterview wird zusätzlich die Aufgabe der Richter erläutert sowie in einem dritten Artikel werden Zahlen, Daten, Fakten und wichtige Informationen über das Turnier zusammengestellt.

Der dritte Preis und damit 500 Euro gehen an Saskia Hödl von der Tageszeitung TAZ. Die 31-Jährige widmete sich in ihrem Beitrag „Emma? Missy? Wendy?“ der Zeitschrift Wendy anlässlich ihres 30. Geburtstages und kommt zu dem Schluss, dass keine Zeitschrift die Frauen so bewegt hat wie diese. In ihrem Hauptartikel mit dem Titel „Mein bester Freund“, geht Hödl der Frage nach, warum das eigentlich so ist.

Kirsten Ahrling, Volontärin der Reiter Revue International, gewinnt mit ihrer Reportage über den Wildpferdefang in Dülmen den ersten Preis in der Kategorie Fachpresse und erhält 1.500 Euro. Das Urteil der Jury lautet: „Kirsten Ahrling ist es gelungen, eine atmosphärisch sehr dichte und kenntnisreiche Reportage zu verfassen, noch dazu sprachlich ansprechend und mit vielen erklärenden Elementen angereichert.“ In dieser Kategorie ergänzte Stefan Klüttermann, Sportredakteur und stellvertretender Leiter der Journalistenschule der Rheinischen Post, die Jury. Er war in diesem Jahr bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro vor Ort und berichtete dort auch von den Reit-Wettbewerben in Deodoro.

Den zweiten Platz, dotiert mit 1.000 Euro, belegt Carolin Tassius-Diederich. Die 34-Jährige ist als freie Mitarbeiterin unter anderem für das Züchterforum tätig. Dort erschien auch ihre Reportage „Holsteiner Karibik“ über Holsteiner-Züchter auf der Insel Föhr. Eine Reportage, die überrascht und ganz nah dran ist am Alltag und an den Erfolgen der Pferdezüchter auf der Nordseeinsel Föhr. Das sprachliche trockene Thema Zucht wird mit dem Special-Interest-Ansatz "Zucht auf einer Insel" anschaulich und atmosphärisch umrahmt. Die Autorin schafft es auch, die Beziehung zwischen Züchtern und Pferden über das reine Zucht-Wesen hinaus darzustellen.

„Ein Lehrmeister erzählt“ ist der Titel des Beitrags, der mit dem dritten Preis (500 Euro) ausgezeichnet wird und die Geschichte des Trakehners Assistent erzählt, der seit über zwei Jahrzehnten in Diensten des Haupt- und Landgestüts Marbach steht. Autorin Laura Becker ist 34 Jahre alt und als freie Redakteurin unter anderem für St. Georg tätig. Interessant ist für die Jury an diesem Artikel vor allem die eher selten genutzte Darstellungsform des Perspektivwechsels. Die Autorin zieht dies auch konsequent von Anfang bis Ende durch und schafft es damit, den Leser in ihren Bann zu ziehen.

In der mit 500 Euro dotierten Sonderkategorie „Beste Olympia-Vorberichterstattung“ anlässlich der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro gewinnt ein junges Team des SWR mit seiner Multimedia-Reportage „Road to Rio – Goldreiter – Olympia-Träume mit Michael Jung“. Stellvertretend für sein Team wird Autor Pirmin Styrnol ausgezeichnet, mitgearbeitet haben aber auch Michael Richmann, Vanessa Sieck, Inken Pallas und Jens Bierlein. Ein fünfköpfiges Produktionsteam hat den Olympiasieger Michael Jung bei seiner Vorbereitung auf Rio begleitet. In kurzen Videos stellt der Reiter selbst seine Sportart und seine Pferde vor. Bilder und begleitender Text erzählen mehr über Michael Jung, seine Disziplin und das Thema Olympische Spiele. jbc

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