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Deutsche Reiterliche Vereinigung - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht, Foto: FN-Archiv

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16.08.2019 | 22:00 Uhr | Inga Schmidt

EM-Pony Springen: Deutschland auf Rang vier im Nationenpreis

U16-Springreiter verpassen knapp eine Medaille / Magnus Schmidt mit drei Nullrunden

Strzegom/POL (fn-press). Die deutschen Pony-Springreiter haben ihren Nationenpreis bei der Europameisterschaft im polnischen Strzegom auf Rang vier beendet. Im entscheidenden Stechen um Bronze musste sich die deutsche Equipe um die Bundestrainer Peter Teeuwen und Karl Brocks der französischen Mannschaft knapp geschlagen geben. Die neuen Europameister kommen aus Irland. Das britische Team sicherte sich Silber.

„Das Glück war heute leider nicht auf unserer Seite“, resümierte Bundestrainer Karl Brocks den Nationenpreis. Dabei hatten sich Johanna Beckmann (Brunsbüttel) mit Karim van Orchid’s, Bo Chiara Gröning (Waltrop) mit Chessy, Luzie Jüttner (Emsdetten) mit Orchid’s Arissia, Eva Kunkel (Dautphetal) mit Mas Que Nada und Magnus Schmidt (Naumburg) mit An Angel im Einlaufspringen am Donnerstag eine komfortable Ausgangslage verschafft. Mit vier fehlerfreien Runden ging die deutsche Equipe strafpunktfrei in den Nationenpreis.

Im ersten Umlauf blieben jedoch nur Magnus Schmidt und seine Schimmelstute An Angel fehlerfrei. Bo Chiara Gröning, Luzie Jüttner und Johanna Beckmann kassierten je vier Strafpunkte so dass die deutsche Equipe von Rang vier in den zweiten Umlauf startete. Punktgleichheit bei Irland und Großbritannien sowie bei Frankreich und Deutschland bedeutete jeweils ein Stechen um die Medaillen. Während sich Irland die Goldmedaille vor den Briten sicherte, stachen die Mannschaften aus Frankreich und Deutschland um die Bronzemedaille. Beide Teams kassierten im Stechen vier Strafpunkte, die Franzosen waren allerdings schneller unterwegs und das deutsche Team verpasste knapp einen Medaillenrang.

„An Irland und Großbritannien heran zu kommen war heute sehr schwer. Auch Frankreich war stark, aber wir waren dicht dran. Ein Fehler im Umlauf oder im Stechen weniger und wir hätten eine Medaille. Johanna hat am Ende nochmal alles versucht und ist schnell geritten, aber uns fehlte heute das Glück“, sagte Bundestrainer Karl Brocks. Johanna Beckmann und ihr Ponyhengst hatten bereits im Einlaufspringen die schnellste Runde der deutschen Reiter gedreht. Für die 15-Jährige ist es bereits die dritte Europameisterschaft, aber auch die Letzte. Sie startet altersbedingt ab der nächsten Saison bei den Junioren bis 18 Jahre.

Die fünfte deutsche Reiterin, Eva Kunkel, war mit ihrem Pony im ersten Umlauf ausgeschieden. „Die beiden hatten einen Fehler und waren anschließend etwas verunsichert. Wenn Eva passend zum Sprung kam, war alles gut. Aber wenn die Distanz nicht hundertprozentig passte, sprang ihr Pony nicht.“ Eva Kunkel ist mit 13 Jahren die jüngste im Team. Sie konzentriert sich nun auf die Deutsche Jugendmeisterschaft, die im September in Zeiskam stattfindet.

Alle anderen deutschen Paare haben sich für das Einzelfinale am Sonntag qualifiziert. Magnus Schmidt und seine Schimmelstute An Angel liegen mit drei fehlerfreien Runden auf Medaillenkurs.

Alle Ergebnisse aus Polen gibt es hier: http://www.strzegom2019.pl/en/results.html

Böckmann

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