Pikeur & Eskadron - Hauptsponsor der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN) - Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht
Nein zur Pferdesteuer - Foto: Holger Schupp

Anmelden

Melden Sie sich an, um im FN-Shop zu bestellen oder die vielen Vorteile einer Persönlichen Mitgliedschaft zu nutzen.

Pferdesteuer: Der Abwehrkampf geht weiter

FN und ihre Verbündeten setzen sich unablässig gegen die Einführung der kommunalen Aufwandsteuer ein

Gut sieben Jahre dauert inzwischen der Abwehrkampf der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und ihrer Verbündeten gegen die Pferdesteuer. Bislang waren die zahlreichen Aktionen des Bündnisses sehr erfolgreich. Von mehr als 300 Kommunen, die bereits über eine Pferdesteuer nachgedacht haben, haben nur drei diese tatsächlich eingeführt. In den hessischen Gemeinden Bad Sooden-Allendorf, Schlangenbad und Kirchheim wird seit mehreren Jahren eine Pferdesteuer erhoben. Zwar hatte auch Weißenborn eine entsprechende Satzung verabschiedet und die Pferdesteuer eingeführt. Im Dezember 2015 kam aber die gute Nachricht aus der nordhessischen Gemeinde: Durch einen Aufhebungsbeschluss machten die Kommunalpolitiker ihre Entscheidung wieder rückgängig. Der Grund: Der Verwaltungsaufwand stehe in keinem sinnvollen Verhältnis zum wirtschaftlichen Ertrag. Auch in der Gemeinde Tangstedt in Schleswig-Holstein zeichnete sich ab, dass Pferdehalter künftig zusätzlich belastet werden würden. Doch der Kieler Landtag beschloss ein Verbot der Pferdesteuer. Gute Nachricht gab es Ende März 2019 auch in Hessen: Das Stadt-Parlament Bad Sooden-Allendorfs beschloss, die Pferdesteuer ab 2021 wieder abzuschaffen.


NEWS

26.03.2019 | 11:10 Uhr
Bad Sooden-Allendorf schafft Pferdesteuer ab
Ab 2021 sollen Pferdehalter von Sonderabgabe befreit werden

Bad Sooden-Allendorf (fn-press). Gute Nachricht für Pferdefreunde in Hessen: Nach einem Bericht der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeine (HNA) hat das Stadt-Parlament Bad Sooden-Allendorfs beschlossen, die Pferdesteuer ab 2021 wieder abzuschaffen. Bad Sooden-Allendorf hatte bundesweit als erste Gemeinde eine Pferdesteuer eingeführt. Seit 2013 mussten Pferdehalter in der hessischen Gemeinde eine jährliche Sonderabgabe von 200 Euro pro Pferd zahlen. Weiterlesen...


Dass die Steuer „Kein Beitrag zur Haushaltskonsolidierung“ ist, darüber sind sich auch zahlreiche Bundestagsabgeordnete einig, wie sie im März 2016 an die Entscheidungsträger in den Kommunen appellierten. Seit Jahren setzen sich die FN und ihre Verbündeten gemeinsam mit lokalen Interessenvertretern und weiteren regionalen Ebenen des organisierten Pferdesports in den Gemeinden gegen die Pferdesteuer ein. Rund 24.000 Aktive führen seit 2011 unter Federführung des Aktionsbündnisses Pro Pferd jeden Tag im gesamten Bundesgebiet Gespräche auf unterschiedlichen politischen Ebenen, leisten Aufklärungsarbeit, unterstützen und initiieren Vor-Ort-Aktionen, sobald das Thema Pferdesteuer von den Kommunen auf die Agenda von Gemeinderatssitzungen gesetzt wird.

Ansprechpartner

Foto von Anna-Sophie Röller

Anna-Sophie Röller

Tel 02581/6362-538
Fax 02581/6362-7538

E-Mail

PM Sommer-Aktion

Prämie sichern!

Sommer-Aktion: Jetzt bis 30.06.2019 Persönliches Mitglied der FN werden und Summer Care Paket von Effol sichern!

Hier anmelden...