Deutsche Reiterliche Vereinigung

Reining

Die "Cowboys"

Große Hüte, Chaps und lange Sporen - das sind ihre Markenzeichen. Doch den Begriff Cowboys hören die Reiner nicht gerne. Reining, die Westernpferde-Dressur, ist längst zum ernstzunehmenden Sport geworden.

Diese Dressur im Western-Reitstil wird fast ausschließlich im Galopp geritten. Die Elemente einer Prüfung stammen aus der amerikanischen Arbeitswelt zu Pferd, die jedoch in Anlehnung an die klassische Dressur in eine "sportliche Kunstform" umgesetzt wurde. Schnelle und langsame Galoppzirkel, fliegende Galoppwechsel, Drehungen auf der Hinterhand (Spins), rasante Stopps (Sliding Stops), Hinterhandswendungen (Rollbacks) und Rückwärts-Richten sind die verschiedenen Lektionen der Reining. Die Reitweise erinnert an die Herkunft dieses Reitsports. So ist zum Beispiel die Zügelführung in den meisten Prüfungen einhändig. Erwünscht ist die exakte Kontrolle des Pferdes am losen Zügel durch minimale Zügel, Schenkel- und Gewichtshilfen.

Seit 2000 FEI-Disziplin

Die Anfänge der Westernreiterei in Deutschland liegen rund 40 Jahre zurück. Damals waren es zunächst Jugendträume von Bonanza und Old Shatterhand, die viele Reiter vom Dressur- in den Westernsattel umsteigen ließen. Inzwischen hat sich hierzulande wie überall in der Welt eine Westernsportszene etabliert. Nach wie vor tonangebend sind jedoch die USA, das Ursprungsland des Westernreitens. Der sportliche Stellenwert wurde spätestens mit der Anerkennung durch die Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI) im Jahr 2000 deutlich. Seither kümmert sich ein eigener Disziplinbeirat des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) um die Belange der Reiner.

Reining als Spitzensport

Wer Mitglied im Kader - der Nationalmannschaft der Disziplin Reining - ist und Informationen zum Bundestrainer gibt es in dieser Rubrik.

Ihr Ansprechpartner

Nico Hörmann

Koordinator für Reining, Distanzreiten und Para-Dressur / Bundestrainer Reining

Tel: 02581/6362-272
Fax: 02581/6362-7272

nhoermann@fn-dokr.de

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